küsse dich in den Nacken & schliesse die Augen 14.01.

Gerade halb erfrohren jedoch lächelnd nach Hause gekommen. Die schönsten Stunden seit langem liegen hinter mir. Dich am Bahnhof treffen, mit dir in die wunderschöne Wohnung gehen. Eine Rauchen und den Mond mit dem Feldstecher anschauen. Nebelschwaden. Zurück ins Warme. Ins Bett liegen und die Zeit geniessen. Später gehe ich noch eine rauchen, putze mir dann die Zähne und wasche mir das Gesicht. Danach schlüpfe ich zu dir ins warme Bett, flüstere die ein”Schlaf gut” ins Ohr, küsse dich in den Nacken und schliesse die Augen.
Hot
Wir wachen beide früh auf. Einfach geniessen.

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Bonjour tout le monde 09.01.

Es fühlte sich so gut an. Übermüdet aufstehen, ins Bad stressen, zum Kleiderschrank stressen.

Badge – check!

Schlüssel – check!

Kopfhörer – check!

Handy – check!

Und los gehts. Musik ab – heute gerne mal wieder ‘Said the whale’. Und zum Tram gehen, mit einer Kippe im Mundwinkel. Durch den Bahnhof laufen, all die Menschen mustern. Auf den Zug – der mal wieder Verspätung hat – warten, nochmal ne Kippe. Leicht zum Zug gegenüber schielen, wo der SAA sitzt, in meinen Zug steigen, aussteigen, Bus. Das denkmalgeschützte und wundervolle Hauptgebäude betreten. Ankommen und eine Unmenge von Post und Mails abarbeiten. Beschäftigt sein. Junge Studenten betrachten, die bei uns bisschen arbeiten für die nächsten Monaten und sich dabei irgendwie alt fühlen. Essen gehen, sich ein halber Salatteller runterquälen, die Stimmung geniessen und einfach losquatschen. Arbeiten und unterwegs sein. Mal wieder mitten in irgendwelche Stationsrapporte trampeln, lächeln und entschuldigen und schnell wieder abhauen. Gemütlich zu einem Büro laufen, Toner wechseln und danach ein super süsses “Dankeschön für den neuen Toner” im Postfach vorfinden. Tee trinken. Brötchen essen und einfach als ein Teil der Welt fühlen. GUT!

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Fly away 06.01.

Ich laufe in den Keller, nehme die frisch gewaschene Wäsche aus der Maschine, stopfe dreckige rein, starte das Programm und hänge die nasse auf. Es ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung, doch es ist eben eine Beschäftigung und ich brauche es. Ich weiss noch haargenau, wie ich Mitte Oktober an der genau gleichen Stelle war wie jetzt. Ende der Ferien und ich merke, dass ich den Arbeitsalltag, die Struktur brauche. Ich versinke sonst entweder in einem Tief oder knalle mich mit Alkohol zu und fliege durch die Welt (um dann hammerhart auf dem Beton zu landen).

Und heute Abend ziehe ich das Fliegen dem Fallen vor!

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Listen 05.01.

Du sprichst gerade begeistert von Musik. Versinkst dabei in deinen Gedanken. Schwärmst und fluchst gleichermassen. Und ich höre dir zu und das reicht mir bereits. Du scheinst dir nicht sonderlich viele Gedanken zu machen, sondern einfach vor dich hin zu murmeln. Mir gefällts. So sehr, dass ich dir wohl ewig zuhören könnte.
Universe

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Über die Brücken der Welt 05.01.

Und wenn ich also ganz unten angelangt bin, dann schnapp ich mir die Musik und meine Beine. Laufe über die Brücken der Welt, laufe durch die dunkelsten Gasse, tanze im Schein der Strassenlampen und lass es mir wieder gut gehen.

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Tape Five 04.01.

Durch den Wind und durch die Kälte bin ich gegangen. TAPE FIVE! Endlose Kilometer sind an mir vorbei gezogen. TAPE FIVE!

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One Shot 02.01.

Ich setze mich auf den Balkon, nehme mein Buch zur Hand, welches ich immer nur zur Hand nehme, wenn ich eine rauche. Ich denke daran, wie viel Zeit vergangen ist und wie viel hier aufgeschrieben ist. Manchmal klar und verständlich, manchmal verschlüsselt und nur ich kenne die versteckten Zeichen. Es ist mir heilig. Ich bin ich und auch wenn ich mich aktuell beschissen fühle, bin ich gut.
Me

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Silvester 31.12.

Genussvoll eine Kippe anzünden und einen Schluck aus der Bierflasche nehmen. Auf was ich mich freue? Bis um 7 Uhr Morgens die Augen geschlossen halten und die Musik fühlen können. Es ist mir mittlerweile sogar schon egal, ob alle anderen rund um mich herum um 4 Uhr gehen, solange ich die Musik noch spüren kann.

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